Die 4-Stunden Woche

Timothy Ferriss

Kaum etwas erscheint heute weniger glaubwürdig, als dass man die Arbeit einer Woche innerhalb von 4 Stunden schaffen kann.

Timothy Ferriss, ein junger Unternehmer aus den USA, hat ein Buch über seine Erfahrungen geschrieben, die er machte, nachdem er durch einen Burnout gezwungen wurde, anders zu denken.

Die Abkürzung MBA, auf Neudeutsch „Master of Business Administration“ genannt wird vom ihm umgedeutet.
Für Ferriss bedeutet MBA seitdem „Management by Absence“.

Auch der deutsche Ökonomon Günter Faltin (Autor von „Kopf schlägt Kapital“) ist der Ansicht, dass die Anwesenheit des Unternehmers im eigenen Unternehmen eher störend als nützlich ist, weil dadurch dort allzu oft die Rollen und Aufgabenbereiche durcheinander geraten.

Ferriss steht mit seiner Ansicht und seinem Konzept also nicht allein da. Immer mehr Unternehmer folgen diesem Ansatz und entfernen sich aus ihrer Rolle als Manager oder gar als Fachkraft aus dem eigenen Unternehmen und entdecken ihre eigentlichen Aufgaben.

Timothy Ferriss hat seine eigene Firma umstrukturiert, viele Funktionen ausgelagert und auf Autopilot eingestellt, nachdem er erkannt hatte, dass er nicht mehr so weitermachen konnte wie bisher. Seitdem läuft offenbar alles besser und er kann sich mehr um die großen und wichtigen Dinge im Leben kümmern, anstatt um den ganzen Kleinkram, der einem im Alltag den Nerv raubt.

Warum soll man warten, bis einem die Dinge so sehr über den Kopf gewachsen sind und nur noch die Notbremse helfen kann?

Das Buch „Die 4-Stunden Woche“ eröffnet eine neue und sehr zeitgemäße Denkweise über heutiges Unternehmertum. Ausserdem liefert der Autor praktische Hinweise dazu, wie man die Dinge anders macht, als es noch immer gängige und mühsame Praxis ist.

Ich empfehle es allen, denen ihre Arbeit langsam zu viel wird und die nach neuen Konzepten für eine bessere Zukunft suchen.